Land und Leute

Die Volksrepublik China, wie das Land offiziell heißt, ist mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde. Um das Bevölkerungswachstum einzudämmen, wurde in den siebziger Jahren die ein-Kind-Politik eingeführt, die chinesischen Paaren nicht erlaubt, mehr als ein Kind zu bekommen. Diese Regelung gilt heute noch immer, auch wenn sie auf dem Land nicht so streng umgesetzt wird, dort dürfen Paare auch zwei Kinder bekommen. Auch flächenmäßig gehört China zu den größten Ländern der Welt, die Hauptstadt Peking (Beijing) hat mit allen Vororten etwa 17 Millionen Einwohner, also fünfmal so viele wie Berlin.

Durch die große Fläche hat China auch viele verschiedene geographische Ebenen. Es gibt Gebirge und Hochebenen sowie große Flussdeltas oder Wüsten. Das berühmteste Gebirge Chinas ist das Himalaya-Gebirge, dessen höchster Gipfel der Mount Everest ist. In China gibt es auch 18 verschiedene Klimazonen von Wüstenklima über Nadelwaldklima bis hin zu tropischen Klimaten. Peking liegt zum Beispiel in der gemäßigten Klimazone, mit kühlen, schneearmen Wintern und schwüler Wärme und Regen im Sommer. In Shanghai hingegen, im Osten Chinas, werden die Sommer tropisch-heiß mit Durchschnittstemperaturen zwischen 28º und 32º Celsius von Juni bis September. Die südöstliche Küste Chinas wird häufig von Taifunen heimgesucht, die viel Zerstörung hinterlassen. Ein Taifun ist ein Wirbelsturm, der in anderen Ländern auch "Hurrikan" genannt wird. Das berühmteste Tier Chinas ist wohl der Pandabär, der heute unter Naturschutz steht, trotzdem ist es schierig die Panda-Population zu schützen, denn die Aufzucht der Tiere in Zoos verläuft nur selten erfolgreich. Es gibt nur noch geschätzte 1600 Tiere in den chinesischen Provinzen Sichuan, Shaanxi und Gansu.

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