Stellt man das IB den englischen A-Levels gegenüber, hat man hier natürlich eine viel größere Fächerspannbreite. Die Allgemeinbildung ist besser gesichert als bei den A-Levels, wo die Konzentration auf 3 Fächer sehr beschränkt ist. Im Gegensatz zu dem deutschen Abitur kann man im IB wirklich nur die Fächer wählen, die für jeden persönlich interessant sind (ausgenommen Pflichtfächer für deutsche Anerkennung). Hinzu kommt, dass die Higher Level sich sehr spezifisch auf Themengebiete beziehen und die Schüler danach ein sehr detailliertes Wissen in diesen Fachbereichen aufweisen können. Doch genau diese Spezifizierung ist ein Nachteil. Denn dadurch kann es dazu kommen, dass man nur eine begrenzte oder sogar gar keine Hochschulberechtigung erwirbt.
Vom Wechsel der Fächer wird generell abgeraten. Zwar besteht die Möglichkeit innerhalb des ersten Terms die Arbeiten aufzuholen, jedoch ist dies mit sehr viel Eigenstudium verbunden.
