Es ist besonders typisch für Engländer nach dem Abitur erstmal ein sogenanntes Gap Year zu nehmen. Wie der Name schon sagt wird hier ein Jahr aus der schulischen Weiterbildung ausgestiegen. Viele nutzen die Zeit um ins Auslands zu gehen, Rucksacktouren zu machen, Sprachen zu erlernen, Sozialprojekte zu leiten, Praktika zu absolvieren, Lebensläufe auszubauen und vor allem: sich klar darüber zu werden, wie es jetzt weiter gehen soll.
Viele Universitäten sehen diese Aktivitäten als besonders wichtige Auswahlkriterien an. Die angehenden Studenten beweisen damit Offenheit, Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität und Mut.
Gut 80% der britischen Absolventen nutzen diese Chance um Erfahrungen zu sammeln. Es ist eher ungewöhnlich, dass ein Schüler direkt nach dem Schulabschluss ins Studium wechselt. Der Trend dieser Auszeiten zur Selbstfindung wird auch in Deutschland immer populärer. Mittlerweile zählen auch hier Auslandsaufenthalte, mit entsprechenden Tätigkeiten, als Bonus für Studienbewerber.
