Öffentliche oder Private

High School

Öffentliche High School

Gang einer amerikanischen High School

Diese Schulen werden vom Staat oder den Kommunen finanziert. 90 Prozent der amerikanischen Kinder gehen heute auf öffentliche Schulen. Dies hängt damit zusammen, dass hier alle zur Schule gehen dürfen (also auch ausländische Schüler). Oft sind die Schulen ziemlich groß. Die Kurswahl ist begrenzt und die Kurse meist voll besetzt. In vielen Gebieten der USA haben die Eltern keine Wahl zwischen mehreren öffentlichen Schulen für ihre Kinder, da meist nur eine öffentliche Schule in unmittelbar Nähe ist. Dies kann problematisch werden, wenn die Schule nicht den besten Ruf hat. Die Qualität der Schule ist von den finanziellen Mitteln der Schule und somit auch von dem Viertel in dem die Schule gelegen ist abhängig. Meistens bieten öffentliche Schulen jedoch einen guten Bildungsstandard.

Private High School

Der wesentliche Unterschied zu den öffentlichen High Schools liegt darin, dass sich die privaten Schulen aus Studiengebühren, also durch die Eltern selbst finanzieren. Die Bildung ist hier daher kostenintensiver, was für viele Amerikaner oft ein wichtiger Entscheidungspunkt für die Wahl zwischen den zwei Schultypen ist. Rund 25 Prozent aller Schulen in den USA sind private High Schools. Dazu zählen beispielsweise Internate, private Tagesschulen oder Konfessionsschulen. Die Schulen sind meist viel kleiner als die Öffentlichen und dies wirkt sich auch auf die Anzahl der Schüler in den Kursen aus. Die Qualität der privaten Schulen ist in der Regel höher als die der öffentlichen. Trotz der geringen Anzahl von Schülern gibt es oft ein breiteres Kursangebot.

Die Amerikaner treffen die Entscheidung zwischen öffentlicher oder privater High School nach mehreren Auswahlkriterien. Dabei geht es unter anderem um den akademischen Ruf, die Vorbereitung auf das spätere Studium, die Größe und Sicherheit der Schule und nicht zuletzt die Kosten der Schule.

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