Die Stadt New York City liegt im Süden des Staates New York, welcher seit 26. Juli 1788 der 11. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Die Hauptstadt des Staates ist jedoch nicht New York City, sondern Albany. Das Druck- und Verlagswesen, die Maschinerie, die Erstellung von Chemieprodukten und der Tourismus sind die wichtigsten Wirtschaftsbranchen im Staat New York.
Mit 8,2 Millionen Bürgern auf nur 830 km² ist New York City die Stadt mit der höchsten Einwohnerzahl der USA. Im Großraum wohnen sogar 18,8 Millionen Menschen. Die Stadt teilt sich in fünf Teile, die Boroughs – Manhattan, Brooklyn, Queens, Bronx und Staten Island. Queens ist der größte Stadtteil, wohingegen Manhattan zwar den bekanntesten, aber auch den kleinsten Stadtteil bildet. Die bekanntesten Bezirke Manhattans sind SoHo, Greenwhich Village, Chelsea, die Upper East Side, Harlem und Chinatown. Das Straßennetz Manhattans ist in Avenues und Streets unterteilt, wobei die ersteren von Norden nach Süden und die letzteren von Osten nach Westen verlaufen. Die 5th Avenue teilt den Stadtteil in East Side und West Side. Braune Straßenschilder markieren historische Straßen.
NYC ist das globale Wirtschafts- und Finanzzentrum. Die Wall Street liegt im Financial District im Süden der Stadt. Auch das Media- sowie das Handelszentrum liegt in New York. Außerdem ist der "Big Apple" mit vielen Museen, Galerien und Aufführungen ein wichtiges kulturelles Zentrum. Auch die United Nations haben hier ihren Hauptsitz.
Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist die Freiheitsstatue, welche den Vereinigten Staaten im Jahr 1886 von Frankreich geschenkt wurde. Das Empire State Building zählt auch heute noch zu den größten Gebäuden der Welt.
Los Angeles, oder kurz L.A. genannt, ist die größte Stadt Kaliforniens und an zweiter Stelle der bevölkerungsreichsten Städte der USA. Auf den 1214.9 km² leben ca. 3 Millionen Einwohner. Im Umland, der Greater Los Angeles Area, wohnen geschätzte 17,7 Millionen Menschen. Die Stadt liegt an der Südwestküste der USA, direkt am pazifischen Ozean. Los Angeles wurde 1781 von dem Spanier Felipe de Neve gegründet. Das damalige Dorf gehörte erst zu Spanien und später zu Mexiko. Seit 1850 ist der Bundesstaat Kalifornien offiziell Teil der Vereinigten Staaten von Amerika. Ein großer Anteil, über 45 Prozent, der Bevölkerung L.A.s ist hispanisch oder latino-amerikanischen Ursprungs. Tatsächlich leben dort mehr Mexikaner als in irgendeiner anderen Stadt der Welt, mit Ausnahme von Mexiko-Stadt. Da L.A. sehr weitläufig ist, sind die Bewohner oft auf ihre Autos angewiesen. Die Folge ist eine hohe Luftverschmutzung in Form von Smog, der sich durch den fehlenden Regen nicht auflösen kann.
L.A. ist ein internationales Zentrum für Kultur, Sport, Wissenschaft, Technologie, Handel und akademische Bildung. Weiterhin leitet die Stadt die internationale Film- und Musikindustrie, die ihren Sitz in Hollywood hat. Der Stadtteil ist bekannt für sein aufregendes Nachtleben und ist gleichzeitig Wohnort der Reichen und Schönen. Hollywood ist auch der Haupttourismuspunkt L.A.s. Dort findet man auch den Walk of Fame, die Ruhmesmeile gepflastert mit über 2300 Sternen. Diese tragen die Namen von bekannten Persönlichkeiten, die von Hollywoods Handelskammer für ihre Einbringung in die Unterhaltungsindustrie geehrt wurden. Weitere Bekannte Viertel der Stadt sind Downtown L.A., Venice Beach, Bel-Air und Santa Monica. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen das bekannte Hollywood-Zeichen in den Hollywood Hills, das Chinesische Theater, die Walt Disney Konzerthalle und das Staple Center. Los Angeles ist außerdem die Stadt mit den meisten Flughäfen der Welt. Die Sportarten Beachvolleyball und Windsurfen wurden in der Gegend erfunden.
Die im Bundesstaat Illinois gelegene Stadt ist die größte des Mittleren Westens und mit einer Population von 2,8 Millionen die drittgrößte der USA. Chicago liegt am Südwestufer des Lake Michigan, einem der fünf großen Seen im Norden der USA. Auf Grund ihrer Lage ist es oft sehr windig in der Stadt, weswegen sie auch "Windy City" genannt wird. Im Jahre1833 gegründet, hat Chicago heute den drittgrößten Markt in den USA (nach L.A. und NYC) und ist damit eine wichtige Stadt für die Transportindustrie, Politik, Kultur, Finanzwirtschaft und Medizin.
Chicago hat eine bekannte Theaterszene, die durch den 2000 geschaffenen Broadway Weltruhm erlangte. Auch der Jazz und Blues sind hier zu Hause. In den zwanziger Jahren trieb der Gangster Al Capone sein Unwesen und die Kriminalitätsrate stieg bis in die Siebziger immens an. In den letzten Jahren hat Chicago jedoch viel für sein heruntergekommenes Stadtbild getan und zieht nun wieder viele mittelständische Familien und junge Menschen an. Mit dem Sears Tower, dem größten Gebäude der Welt, und vielen weiteren Wolkenkratzern besitzt Chicago auch eine der imposantesten Skylines. Der Museums-Campus, der Marinehafen und die Einkaufsstraße "Magnificent Mile" sind weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt.
San Francisco ist die viert größte Stadt in Kalifornien und an 40. Stelle in den gesamten USA, was für viele oft erstaunlich ist. Mit ca. 750.000 Bewohnern ist sie jedoch gleichzeitig die Stadt mit der zweit höchsten Einwohnerzahldichte in den gesamten Vereinigten Staaten. Nach einem schlimmen Erdbeben und einem Flächenbrand von 1906, die das Stadt größtenteils zerstörten, wurde die Stadt wieder aufgebaut und bietet heute eine Mischung aus Viktorianischer und moderner Architektur.
Das Stadtbild ist bekannt für seine steilen Hänge und die typischen Kabelstraßenbahnen, die Cable Cars. Geographisch liegt die Stadt zwischen dem Pazifik und dem San Francisco Bay. Die beiden Wassermassen sind durch das Golden Gate, die beiden Landteile über die Golden Gate Bridge miteinander verbunden. Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit ist die Alcatraz-Insel, auch "The Rock" genannt, auf der bis 1963 ein staatliches Gefängnis stand. Heute gehört die Insel zum nationalen Erholungsgebiet und ist offen für alle Besucher, die einen Rundgang über das ehemalige Gelände machen möchten.
San Francisco charakterisiert sich durch einen hohen Lebensstandard. In der Stadt leben viele Akademiker und Mehrverdiener und viele ärmere Stadtteile wurden im Laufe der Jahre verbürgerlicht. Die Lebenshaltungskosten sind außergewöhnlich hoch, was viele mittelständische Familien dazu bewog in die Vororte zu ziehen. Fast 40 Prozent der Einwohner San Franciscos sind keine gebürtigen Amerikaner. Viele von ihnen kommen aus China, was auch ein Grund dafür ist, dass San Francisco eine der bekanntesten Chinatowns der USA hat.
Die im Jahr 1911 gegründete Stadt in der Wüste Nevadas wird als Unterhaltungshauptstadt der Welt bezeichnet. Neben dem bekannten Glücksspiel gibt es täglich zahlreiche Konzerte und Aufführungen. Las Vegas ist außerdem ein bekanntes Shopping- und Urlaubsparadies. Die riesigen, verschwenderischen Kasinoressorts des Spielparadieses befinden sich auf dem Las Vegas Strip. Auf dieser Straße findet man z.B. das MGM Grand Hotel, Treasure Island oder das älteste Hotel von allen, das Mirage. Am südlichen Ende des Strips steht das Stratosphere-Hotel mit seinem gleichnamigen 350 m hohem Turm. Auf letzterem befindet sich eine Achterbahn und der "The Big Shot", eine Fahrt die einen mit über 70 km/h knapp 50 Meter in die Höhe katapultiert.
Die Stadt hat ein glamouröses Image, was auch ein Grund dafür ist, dass Leute aus aller Welt hierher kommen um, meist sehr spontan, zu heiraten. Ironischerweise hat Las Vegas gleichzeitig eine der höchsten Scheidungsraten der USA. Außerdem ist die Stadt einer der wenigen Orte in ganz Amerika, an dem man rund um die Uhr Alkohol konsumieren und um Geld spielen darf. Dies verhalf der Stadt auch zu ihrem Spitznamen "Sin City". Denn in der Stadt, in der nicht selten um Millionen gespielt wird, kann der eine sein Glück finden während der andere das selbige verliert.
Washington D.C. ist die Hauptstadt der USA. Die Abkürzung D.C. steht für District of Columbia, dem Bundesbezirk, welcher flächengleich mit der Stadt Washingtons ist. Sie gehört zu keinem Bundesstaat und wird oft nur D.C. genannt, um einer Verwechselung mit dem Bundesstaat Washington im Nordwesten der USA vorzubeugen. Die Stadt ist benannt nach George Washington, dem ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten.
Mit Legislative, Judikative und Exekutive hat die gesamte Bundesregierung ihren Sitz in Washington D.C.. Gleichzeitig ist die Stadt auch Ort politischer Proteste und Demonstrationen. Die vergleichsweise geringe Population (knapp 600.000 Einwohner) ist auf die hohen Steuern in der Stadt selbst zurückzuführen. Die meisten Menschen wohnen daher im Großraum Washington D.C.s, der mit über 8 Millionen Menschen zu den größten Ballungsgebieten der USA zählt.
Die Beliebtheit der Touristenstadt lässt sich dadurch erklären, dass sich dort viele nationale Sehenswürdigkeiten und Monumente befinden. Zu diesen gehören das Weiße Haus, das Washington Monument, das Jefferson Denkmal neben vielen weiteren Denkmälern und die Smithsoian Institution mit vielen Museen. Außerdem sind die Kongressbücherei und die Nationalen Archive einen Besuch wert, denn dort sind so wichtige Dokumente wie die Unabhängigkeitserklärung, die Verfassung und die Bill of Rights ausgestellt.
Die Stadt im Südosten Floridas ist mit einer Population von etwa 400.000 zwar vergleichsweise klein, doch ihre Stellung als internationales Finanz- und Kulturzentrum hat Miami zu einer Weltstadt erhoben. Auf Grund ihrer kulturellen und linguistischen Beziehung zu Nord-, Süd- und Zentralamerika, sowie zu der Karibik wird Miami auch „das Tor Amerikas“ genannt.
Die mit 300 Einwohnern im Jahre 1896 gegründete Hafenstadt hat neben New York und Chicago eine der bekanntesten Skylines der USA. Geographisch liegt Miami in der Gefahrenzone für Hurrikans, die hauptsächlich in der Saison von Juni bis November auftreten. Die als Melting Pot, oder Schmelztigel, bezeichnete Stadt hat insgesamt drei offizielle Amtssprachen – Englisch, Spanisch und haitisches Kreolisch. Miami ist bekannt für die dort angesiedelte Musikindustrie und ein ausschweifendes Nachtleben.
New Orleans ist die größte Stadt in Louisiana und eine der Haupthafenstädte der USA. Die Stadt liegt am Mississippi River und grenzt im Süden an den Golf von Mexiko. Sie ist bekannt für ihren multikulturellen Hintergrund und gilt als Geburtsstätte des Jazz. Die weltbekannte Touristenstadt hat ihren Ruf durch ihre Architektur, Musik, Gastronomie und Festivals. Sie wird auf Grund ihrer regionalen Eigenart auch „die einzigartigste Stadt Amerikas“ genannt. Nach dem Hurrikan Katrina im Jahr 2005 sank die Einwohnerzahl auf 255.000, nur noch gut die Hälfte der Population vor der Naturkatastrophe.
New Orleans hat die zweitgrößte Filmindustrie der USA (nach Los Angeles) und trägt daher auch den Spitznamen "Hollywood South". Die Hauptwirtschaftsfaktoren der Stadt sind der Tourismus und die Hafenindustrie. Außerdem findet hier einmal im Jahr der Super Bowl, das Endspiel der American-Football-Liga, statt. Das Stadtbild ist gezeichnet durch die vielen Herrenhäuser aus dem 19. Jahrhundert. Das französische Viertel ist mit vielen Clubs und Bars berühmt-berüchtigt für sein Nachtleben.
